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Brauerei
Die Brauerei ist Marke „Eigenbau“: Maischepfanne, Würzepfanne und Heisswassertank sind ehemalige Milchkühltanks von Alfa Laval und ausgelegt für eine Biermenge von 400 Liter pro Sud/100'000 Liter pro Jahr. Die Gärung und Lagerung erfolgt mit 800 Liter Würze in einem mantelgekühlten, zylindrokonischen Tank.
 

Und so wird gebraut:

1. Maischen


Beim Einmaischen werden rund 90kg Malzschrot mit 300 Liter Wasser verrührt. Diese sogenannte Maische durchläuft daraufhin mehrere Temperaturrasten rezeptabhängig zwischen 35 und 78°C. Durch die Wärme und Feuchtigkeit werden Enzyme im Malz aktiviert, die einen grossen Teil der Stärke im Malzkorn in Zucker umwandeln. Das Maischen dauert zwischen einer und drei Stunden.


2. Läutern


Auf die Verzuckerung durch den Maischeprozess folgt die Entfernung der festen Malzbestandteile. Dazu befindet sich in der Maischepfanne ein Schlitzboden, der die Malzrückstände zurückhält, während das Maischewasser mit dem gelösten Zucker (die sogenannte Würze) passieren kann. Durch Auswaschen des Malzkuchens füllt sich die Sudpfanne während ein bis zwei Stunden mit 500 Liter Würze. Auf dem Schlitzboden bleibt der Treber (feste Malzrückstände) zurück, der sich wegen seines grossen Eiweissgehaltes hervorragend als Tiernahrung eignet.
3. Hopfenkochen

Die Würze wird nun während ein bis zwei Stunden gesiedet. Der hier zugegebene Hopfen verleiht dem Bier ein typisches Aroma und die Bitternote, die dem süssen Malzgeschmack ergänzend entgegenwirkt.


4. Whirlpool und Würzekühlen


Nach dem Hopfenkochen wird die Würze in Rotation versetzt (Whirlpool), dabei sammeln sich die schweren Trubstoffe bestehend aus Eiweiss und Hopfenrückständen in der Bodenmitte der Pfanne und bilden einen Trubkegel. Die klare Würze wird vom Pfannenrand abgepumpt, heruntergekühlt, in den Gärtank geleitet und mit Hefe versetzt.


5. Hauptgärung


Die Hauptgärung erfolgt überdrucklos und dauert bis zu zwei Wochen, die Hefe wandelt dabei einen grossen Teil des Zuckers in Alkohol und Kohlendioxid um.


6. Nachgärung/Lagerung


Erst wenn 90% des vergärbaren Zuckers vergoren sind, wird die Hefe abgelassen und der Tank mit einem Überdruckventil verschlossen, so dass sich aus dem Restzucker der gewünschte Kohlensäuregehalt aufbauen kann. Die Lagerung dauert je nach Biersorte zwischen drei Wochen und mehreren Monaten.

 
 
Und dann Prost!

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