Steinegger Bräu - Baselstr. 67a - Duggingen 4203 Grellingen - info@steineggerbraeu.ch
 Home
Vom Pils zum Hellen
Die älteste bekannte urkundliche Erwähnung der untergärigen Brauweise findet sich in der Münchner magistratischen Brauordnung von 1420. Aber erst mehr als 400 Jahre später wurde das helle untergärige Bier, wie wir es heute kennen, geboren: Da das Bier in der tschechischen Stadt Pilsen, dunkel und warmvergoren, derart schlecht war, dass man es aus Protest auf dem Rathausplatz öffentlich ausschüttete, wurde ein bayrischer Braumeister berufen, den Pilsener Leuten ein gutes Bier zu brauen. Dieses erste helle und reich gehopfte Pilsner wurde am 11. November 1842 öffentlich ausgeschenkt und erfreute sich einer stark wachsenden Beliebtheit.
Bald wurde in ganz Deutschland Bier nach Pilsener Art gebraut, so auch in Bayern, wo gegen Ende des 19. Jahrhunderts aus dem Pils das etwas weniger stark gehopfte „Helle“ entstand. Durch die Erfindung der Kältemaschine 1876 durch Carl Linde, die auch ein untergäriges Brauen während des Sommers ermöglichte, wurde der Siegeszug des blonden untergärigen Bieres vollendet.

Das Helle besteht ausschliesslich aus hellem Gerstenmalz, ist feinherb, mild, süffig, schlank, untergärig, mit einer Stammwürze von typischerweise 11 bis 12%.



 Biersorten
 Verkaufsstellen
 Philosophie
 Geschichte der Brauerei
 Brauerei
 Galerie/Presse
 Bierbrauen Begriffe
 Herkunft einiger Biersorten:
  - Pils/Helles
  - Märzenbier
  - Weissbier/Weizenbier
  - Bockbier
  - Altbier
  - Stout Porter
 Links
 Lageplan